BG073 Klima, Völker, Bienenrecht

  1. Im Gespräch mit dem Globalhistoriker Johannes Preiser-Kapeller von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wir sprechen über Klimaänderungen in der Geschichte, und wie sie Kultur zum Verschwinden oder zum Erblühen brachten. „Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt“ – Link zu den Büchern.
  2. Mit Thomas Toniazzo verbunden ein Gespräch über das Modellieren von Klima – als Klimaforscher, als Physiker, als Programmierer. Was „Forcing“ bedeutet, und ob man immer in die Zukunft dabei schaut. Link zu Thomas Toniazzo.
  3. Das Klima zu den Nachbarn – hier ist Kommunikation gemeint. Der „Bienenrechtsanwalt“ Ernst Brandl spricht über 5 Konfliktfälle, die immer wieder vorkommen, und wie man sie löst. Link zum Buch „Recht für Imker“. Link zur früheren Episode #51 mit Ernst Brandl.

BG072 Pilze züchten im Bienengarten

Wir schauen uns in dieser Ausgabe an, wie man Pilze züchtet im Bienengarten. Das geht nämlich gut nebenbei. Es spricht Mark Stüttler von den Tiroler Glückspilzen. Link: https://gluckspilze.com

Der Korrespondentenbericht kommt dieses Mal von Daniel Pfeifenberger vom Imkerzentrum Salzburg – in Form eines gemeinsamen Jahresrückblicks über das Bienenjahr 2021. Link: https://www.bienenlieb.at/

Rückmeldungen gerne an feedback@bienenpodcast.at

BG071 Magische Bienenkunde

Über das Apiaristentum im Fantasy-Podcast Afaldra. Ein Gruß aus der Podcast-Sommerküche. Link: https://afaldra.podigee.io/

BG070 Rasen – Wiese – Wildnis

Ein grüner Rasen ist ein rotes Tuch für viele von uns. Das Ideal – der Englische Rasen – ist dort entstanden, wo es auch viel Wasser gibt. Bei uns ist er eigentlich nicht zuhause.

Da gehen wir doch mal in die Mitte rein und besuchen für diese Ausgabe der Bienengespräche den Rollrasenproduzenten Bernhard Zehetbauer im Marchfeld, im Norden von Wien. Er produziert in 3. Generation perfekten Rasen, der zeitschonend ausgerollt wird, um in einer neuen Heimat dann die Menschen zu erfreuen.

Thematisch holen wir das Thema dann dort ab – und gehen in Richtung Wiese und Wald, gemeinsam mit dem Botaniker Michael Hohla, der uns in Obernberg am Inn die verschiedenen Zonen der Wildnis und Gezähmtheit von Wiese zeigt.

Katja Hintersteiner – Ihr kennt sie von der „Linzer Biene“ – bespricht dann noch mit uns (und in Anwesenheit der Hühner) – wie man Rasen, Wiese und „Gstetten“ (so sagen die Wiener zur Wildnis) unter einen Hut bringt.

Der Korrespondententeil kommt dann von Dominic Reiterer, ich habe ihn in Wien im Rüdigerhof getroffen, einem gepflegten Gastgarten mit Kiesgrund. Er erzählt über seine erste Honigernte.

Ausführliche Einleitungen und Ausblicke zu Beginn und am Ende kommen von mir noch extra. Man könnte sagen, ich schwafle. Aber nein, ich wollte euch das alles sagen. Feedback jederzeit an feedback@bienenpodcast.at, und wenn Ihr Lust habt, für die kommenden Korrespondentenberichte ein Audio von Euch aufzunehmen, schickt einfach rüber und erzählt, was bei Euch am Bienenstand grad los ist.

Permalink zur Folge: https://www.bienenpodcast.at/bg070/

BG069 Wie Honigbienen stechen

Wissenschaftler:innen der Universitäten Innsbruck und Konstanz haben herausgefunden, wie Honigbienen ihre Verteidigung als Reaktion auf Fressfeinde organisieren. Alarmpheromone spielen eine große Rolle. In dieser Ausgabe der Bienengespräche  – auf englisch – ein Gespräch darüber mit der Neurobiologin Morgane Nouvian (hier die deutschsprachige Pressemitteilung). Hier geht es zu ihrer Arbeitsgruppe Sozial Neuroethology Lab.

Korrespondent: Simon Dötsch von Bee Regional Oberpfalz aus der Oberpfalz zur Situation am Bienenstand Mitte Juni 2021.

Hinweise: Apis e.V. Infobrief 15 zur Brutunterbrechung

Den Podcast unterstützen? „Bring die Biene auf die Schiene“ – dein Beitrag zu Gesprächen von unterwegs für den Bienenpodcast. Hier steht, wie es geht (Danke!)

BG068 Wesensgemäße Imkerei an der Fischermühle

 

Naturwabenbau

Anthroposophie, das Goetheanum, „Demeter“, Waldorfschulen und Rudolf Steiner. In diesem Umfeld hat sich ab 1985 auch eine Imkerei entwickelt – die Imkerei in der Fischermühle, in Rosenfeld, Deutschland. Diese besondere Betriebsweise heißt „Wesensgemäße Imkerei“ (Demeter-Imkerei). Vermehrt wird aus dem Schwarmtrieb, Königinnen werden nicht „künstlich“ gezüchtet, die Bienen bauen ihre Waben selbst und der Brutraum soll ungeteilt sein. Gut, das kann man ja schnell mal machen. Es steckt aber ein bisschen mehr dahinter – nämlich die Gesamtsicht, die Gesamtlogik, es ist eine Weltsicht, die damit verbunden ist. Die wesensgemäße Imkerei setzt nicht nur auf der klassischen Wissenschaft auf, sondern bezieht das Wesen der Tiere mit ein. Was auch immer das ist. Aber es ist auch die Imkerein, der Imker selbst mit dabei. Man kann sich ja nicht aus der Sache rausnehmen. Einer der Imker der Fischermühle, der besonders im Forschungsbereich angesiedelt ist, ist Johannes Wirz. Er ist zu Gast in dieser Ausgabe der Bienengespräche, er ist auch am Goetheanum in Dornach bei Basel in der Schweiz tätig. Link zu Johannes Wirz. Übrigens: in Folge 22 der Bienengespräche haben wir die Demeter-Imkerei von Roland Berger und Wolfgang Schmidt in Klosterneuburg bei Wien schon einmal vorgestellt.

Der Korrespondentenbericht kommt aus der Nähe von Salzburg. Von Dietmar Eppenschwendtner, er ist Obmann von AMZ – Austrian Mellifera Züchter – und Spezialist für die „Dunkle Biene“, über die wir in Folge 29 der Bienengespräche schon einmal ausführlich direkt von der Belegstelle aus gesprochen haben. Link zur „Dunklen Biene“.

(Link zum automatischen Transkript)

BG067 Bienen impfen

Wir blicken in den Boden als CO2-Speicher: Sophie Zechmeister-Bolternstern leitet das Institut für Bodenforschung der Universität für Bodenkultur in Wien. Sie erzählt über EU-weite Strategien, die Landwirtschaft und ihre Arbeitsweisen in CO2-Reduktionsmechanismen einzubauen. Link zum Thema. Link zur angesprochenen Omegatau Expisode 367 zur Exponentialfunktion.

Wir blicken in die Beuten als Orte der Immunabwehr: Dalial Freitak ist Immunbiologin und untersucht, wie Immunabwehr in sozialen Insektenstaaten funktioniert – bei den Bienen begleitend zur Produktion von Gelee Royal – die Königin gibt dadurch Abwehrstoffe an die Nachfolgegeneration weiter.

Wir blicken zum Bienenstand in Wien und Umgebung: Andrea Rieß ist unsere Korrespondentin, die über Permakultur erzählt und berichtet, was am Bienenstand gerade los ist. Sie lässt auch heuer wieder ihren Bienen viel vom Honig übrig.

Permalink zur Folge: https://www.bienenpodcast.at/bg067/

Permalink zum Audio: https://www.bienenpodcast.at/audio/bg067.mp3

BG066 Pestizide am Dorfspielplatz

In dieser Ausgabe der Bienengespräche schauen wir uns die Auswirkungen von Pestiziden näher an – und zwar wenn sie an den Spielplätzen neben den Feldern gefunden werden. Es spricht Caroline Linhart über eine Untersuchung aus Südtirol, die sie mit Kolleg:innen gemacht hat. / Die Korrespondentin kommt dann aus dem Norden Deutschlands: Anke Schneider vom Imkerverein Itzehoe.

Link zum Artikel | Link zu Caroline Linhart (ResearchGate) | Link zum angesprochenen Buch von Urs Niggli

Link zu Anke Schneider, Imkerverein Itzehoe
Link zum angesprochenen WWOOFen

Link zur Episode 66: https://www.bienenpodcast.at/bg066/

BG065 Mob Grazing

Wir setzen in dieser Ausgabe unseren Blick in die umgebende Landwirtschaft fort, den wir in der vorigen Episode mit dem Gespräch über Pflanzenzucht begonnen haben. Im ersten Teil spricht Alois Burgstaller. Er war Landwirtschaftsberater und ist jetzt Landwirtschaftsjournalist. Spezialist für Milchbauern. Wir sprechen über das „patrotische“ im regionalen Essen, das fand ich besonders interessant auch, und was „konservativ“ sein bedeuten kann. Besonders spannend ist sein Einblick, den er uns über „Mob Grazing“ gibt – eine Art der Weidebewirtschaftung, die zum Klimawandel passt.

Korrespondentin: Auhonig / Theresa Dirtl