BG008 – Imkereiausbildung

bg008Die Ausbildung zum Imker beinhaltet einige wichtige Punkte: Betriebsweise, Schwarmverhinderung, Honiggewinnung, Hygiene und Krankheiten.

Es hilft dabei, einen guten Lehrer zu haben. Einen von ihnen haben wir besucht: Albert Schittenhelm.

Wir sind bei ihm zu Gast, in Mistelbach (NÖ). Mit dabei: Ingrid Rachbauer, Imkerin aus Wien.

Albert ist Imkermeister und einer der “großen Lehrer” in Österreich, einen Profi in der Vermittlung, was Menschen, Bienen und die Imkerei betrifft. Link: “s’Bienengeschäft“.

Im zweiten Teil hören wir Michael Pucher zu. Er ist Imker in Oberndorf bei Schwanenstadt (OÖ), und wird uns über seine Arbeit mit Bienen in der Warré-Beute erzählen.

Link-Tipps zu Podcasts: Bienenpolitik und Omega-Tau

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BG007 – Lass’ uns reden

bg007Wir besuchen den Bioimker und Wanderlehrer Dietmar Niesser und sprechen mit ihm über die Imkerei, Erfahrungen, Stadthonig in Wien und streifen als Anlass dieser Episode auch  die Vermarktung. Wir wollen den Honig ja auch verkaufen.

Dietmar erzählt auch über Erfahrungen, die er auch in Äthiopien gemacht hat. Über seine Imkerschule im Detail werden wir im nächsten Jahr von ihm noch einmal mehr hören. Link: www.bienenschule.at

Im zweiten Teil dieser Episode geht es nach Niedersachsen zu Ingo Hamann, er hat Pläne für eine Streuobstwiese und möchte das Wissen um dieses entstehende Dorfprojekt in einen Podcast packen. Wir erhalten einen Einblick in Leben und Strukturen der Kleinstadt Diekholzen in der Nähe vom Hildesheim, und erfahren viel davon, wie Ingo in seiner Gemeinschaft arbeitet und lebt. Link: www.diekholzen-info.de

[shownotes]


BG006 – Varroa

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Die Varroa-Milbe ist die vermutlich schwierigste Herausforderung für Bienen und Imker derzeit.

Höchste Zeit, mit jemandem zu sprechen, der sich gut auskennt. Diese Episode steht also ganz im Zeichen der Varroa.

Wir sind bei Rudolf Moosbeckhofer von der AGES zu Gast, der Österreichischen “Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit”.

Wir machen dann auch einen Blick ins Forum. Reinhard Fritsch von Beelux, der “Nachhaltigen Honigmanufaktur” erzählt vom Kleinen Beutenkäfer, einer Plage, die uns vermutlich früher oder später aus Italien erreichen wird.

Der Korrespondentenbericht dieser Ausgabe kommt von Leonardo Della Pietra aus Graz. Er hat mit dem Mikroskop Fotos der Varroa-Milbe gemacht, eines davon hat er uns für das Episodenbild dieser Ausgabe überlassen. Vielen Dank!


BG005 – Carl von Linné

bg005Jetzt im September haben wir ein bisschen Zeit für Hintergrund.

Die westliche Honigbiene trägt den lateinischen Namen Apis mellifera für Gattung und Art. Darunter steht “Linnaeus, 1758”.

Carl von Linné – der schwedische Naturforscher – hat auch die Honogbiene zuerst wissenschaftlich beschrieben, er hat ihr den lateinischen Namen gegeben.

Nicht nur Tiere hat er benannt, sondern auch unzählige Pflanzen. Dazu musste er sie zunächst systematisieren. Bei den Pflanzen tat er das durch deren “Sexualorgane”, Staubblätter und Fruchtblätter.

Linneus, so sein Name in lateinischer Form, war leitender Gärtner des Botanischen Gartens von Uppsala. 1745 legte er eine Blumenuhr an, die mit dem zeitlich unterschiedlichen Aufblühen von Blumen im Laufe des Tages die Uhrzeit anzeigte.

Wirklich bekannt und berühmt wurde Carl von Linné jedoch durch sein Bemühen, die Arten der Natur zu sortieren und zu katalogisieren. Er entwickelte eine Taxonomie von Tieren und Pflanzen, die mit ihren lateinischen Doppelnamen auch heute noch als „Katalog des Lebens“ von all jenen verwendet wird, die sich praxisbezogen mit Lebewesen beschäftigen.

Wissenschaftlich entwickeln sich vor dem Hintergrund genetischer Untersuchungsmethoden die Konzepte der Unterscheidung von Arten nun in eine völlig andere Richtung. Künftige Taxonomien aufgrund von DNA-Basensequenzen scheinen jedoch den praxisbezogenen Zweck des Umgangs mit Arten und Artkonzepten nicht zu erfüllen.

Wir besuchen Linnés Nachfolger in Uppsala, in Schweden, und versuchen die Frage zu beantworten, er die Taxonomie der Natur entwickelt hat, und in welcher Weise sie heute noch notwendig und zeitgemäß ist. Dieser Teil der Bienengespräche wurde im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Dimensionen” erstausgestrahlt.

Danach geht es nach Berlin, ein Gespräch mit Melanie von Orlow vom Naturschutzbund Deutschland. Thema: die Asiatische Hornisse hat es von China über Frankreich her kommend nach Deutschland geschafft. (Link zur Pressemitteilung). Im Gespräch erzählt sie, was das für Bienen und Imker bedeuten könnte. Buchtipp: Melanie von Orlow, Natürlich imkern in Großraumbeuten.

Korrespondentenbericht: Alexander Würtenberger vom Bienenzuchtverein Hippach-Ramsau-Schwendau im Zillertal. Einen Honiksensorikkurs gibt es dort Anfang Oktober, nähere Infos gibt es hier.

Happy Listening!


BG004 – Die Königin

bg004Wir beschäftigen uns mit der Bienenkönigin.

Welche Rolle sie für das Volk hat. Ob sie auch mal selbst wohin fliegt, wie man sie findet, und ob man sie überhaupt finden muss.

Und wie man sie züchtet.

Dazu sind wir zu Gast bei “Mr. Bien” in Orth an der Donau.

Johann Fuchs, so lautet sein richtiger Name, war früher Pilot, und lässt jetzt fliegen. In 200 Völkern.

Für seine Königinnenzucht ist er in Imker/innen-Kreisen gut bekannt. Er züchtet Carnica Königinnen vom Stamm Sklenar in enger Verbindung mit Anton Schleining, der wiederum mit Gudio Sklenar, dem “Pionier der österreichischen Bienenzucht” und der Belegstelle Hirschgrund in Mistelbach bei Niederösterreich in Verbindung steht.

Der “Korrespondentenbericht” dieser Ausgabe kommt von Frater Nikolaus aus dem Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal (Kärnten).

Ein Gespräch gemeinsam mit Ingrid Rachbauer, Imkerin in Wien.

Links:

  1. Mr. Bien, Johann Fuchs – http://www.mr-bien.at
  2. Anton Schleining und die Sklenarbiene – http://www.sklenarbiene.at
  3. Nikolaus Reiter – http://www.stiftsimkerei.at

Hinweis: Zweiwöchentliche immer aktuelle Infobriefe zur Imkerei gibt es beim Verein zur Förderung für Bienenkunde der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Sie enthalten viele allgemein interessante Informationen, die auch vom jeweiligen Standort unabhängig sind.


BG003 – Der Ableger

bg003Ich habe Ernst I. und Ernst III. Merkinger in Weistrach, NÖ. besucht. Zwei super Burschen mit 24 Völkern. Wir sprechen über Ableger und ihre Bedeutung in der Imkerei – und das Lernen von Großvater und Enkelkind.

Aus Deutschland und Südtirol berichten die “Bienenkorrespondenten” Victor Hernández, Kasseler Stadthonig-Imkerei und Paul Rinner, Bioimker bei Bozen. Blick ins Forum mit Reinhard Fritsch, dem “Honigmeister” von BeeLux.

Im dritten Teil erzählt der Botaniker Michael Hohla über die Ausbreitung von Pflanzen an Eisenbahnlinien und Ruderalflächen. Dieser Teil der Bienengespräche wurde im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Vom Leben der Natur” erstausgestrahlt.


BG002 – Licht der Sonne

bg002“Wie kommt eigentlich die Energie der Sonne in die Zellen von Lebewesen?”

Die Grundlagen des Lebens erfahren wir, während wir auf unsere Ableger, die Bienen, warten. Es ist nämlich äußert aufwendig, in der Unordnung des Lebens so komplexe Maschinen wie Lebewesen zu betreiben.

Ob Bienen, Menschen, Tiger, Kühe, Pflanzen. Was auch immer. Sie sind aus einfachen Lebensformen entstanden – sagt die Wissenschaft – die gelernt haben, Sonnenlicht aufzunehmen.

Die Energie in das Innere der Zelle zu bringen, ist dabei ein große Herausforderung. Wenn das nur über die Oberfläche geschieht, ist schnell Schluss mit dem Wachstum, weil das zu versorgende Volumen schneller steigt, als die Oberfläche beim Größerwerden. Es wurden zu diesem Zweck andere Lebewesen “geschluckt”, es entstand eine Symbiose.

Mitochondrien heißen die Zellkraftwerke, die es auch heute in unseren Zellen gibt. Eine weitere Herausforderung in der Entstehung des Lebens ist, mit dem eigentlich giftigen Sauerstoff zurechtkommen. Lösung war übrigens dafür die Erfindug der Atmung.

Gottfried Schatz ist Gast dieses Bienengespräches. Dieser Teil wurde im ORF Österreich 1 Radioprogramm “Vom Leben der Natur” erstausgestrahlt.

Gottfried Schatz ist einer jener Wissenschaftler, die das Erbmaterial in diesen Mitochondrien entdeckt haben. Es wird nur über die Mütter weitergegeben, und so kann man die Abstammung des modernen Menschen auf wenige Urmütter in Afrika zurückführen. Thema des Gespräches sind aber die Grundlagen, wie geht das mit der Energie, die von der Sonne kommt, und nutzbar gemacht wird.

Zwei Korrespondentenberichte kommen Anke Schneider aus Itzehoe (Norddeutschland) und Bernhard Wulz aus Hohenems (Vorarlberg). Sie erzählen, wie es bei ihren Bienenständen gerade aussieht. Gleich zu Beginn dieser Episode berichtet wieder Reinhard Fritsch von Beelux und Moderator des Forums von Bienenaktuell, was derzeit im Forum los ist.

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