036 Frühjahrsdurchsicht

Wir schauen mit Aram Ghadimi die Völker durch und sprechen über seinen Weg zur Bioimkerei. So bekommen wir eine Vorstellung, worauf man bei der Durchsicht schaut – und wir erfahren seinen Hintergrund: in wenigen Jahren vom Bienen-Hobby mit dem Ziel “Erwerb”.

Link: https://www.organicbees.at und im Bezug zum “Biohof Nr. 5”: http://wein.nummer5.at

Der Korrespondentbericht kommt von Chris Bloch aus Dänemark. Er hat eine Schilfrohrbeute entwickelt.

Link: https://www.save-our-bees.com

Gleich zu Beginn spricht auch Gabriele Sauseng, Trüffel-Spürhunde-Ausbildnerin, sie erzählt, dass Hunde auch in der Imkerei zu gebrauchen wären.

Link: https://www.lagotto-suegiu.at/

Link: Sendung mit Gabriele Sauseng und ihren Spürhunden im Radioprogramm Österreich 1

4 Gedanken zu „036 Frühjahrsdurchsicht“

  1. Hallo Lothar,

    ich höre deine Episoden sehr gerne und habe auch schon viel tolles dadurch gelernt. Aber bei dieser Folge Nr. 36 steigt doch die Wut in mir auf! Ich bin seit Jahren Winzerin. Ich habe es von der Pike auf gelernt und muss fragen: Warum hast du den Weinbauer mit Traktor und Spritze nicht gefragt, was er ausgebracht hat? Was wird er zu dieser Jahreszeit gespritzt haben? Die Reben sind noch nicht ausgetrieben – also kein grün (Blätter), welche gesund erhalten werden müssten. Mit größer Sicherheit wird er Fraßschädlinge der Knospen “eingeölt” haben. Das heißt: ganz “normales” Öl (welches man in der Küche verwenden könnte) mit etwas Schwefel und Wasser vermischt. Das war alles. Und des Winzers Aufgabe ist es nun einmal “für die Rebe” zu handeln (und gegen den Fraßwurm). So, wie auch der Gärtner gegen die Schnecken und für den Salat ist. Diese Angstmacherei, wenn Unwissen im Spiel ist, macht mich echt wütend. Wir Winzer, Landwirte, Gärtner und Imker lieben die Natur! Und kaum ein anderer isst so viele Trauben, als der Winzer bei der Arbeit (im Herbst). Wir wären doch schon tot, wenn wir nicht Sorgfalt walten lassen würden. Winzer wie Landwirte sind in der Regel sehr verantwortungsbewusst mit der Natur! Und meinen Bienen geht es super gut – vielleicht gerade, weil ich auch Winzerin bin!

    Ich freue mich schon auf die nächsten Episoden, aber bitte stelle dich nicht gegen Winzer/Landwirte und vor allem nicht ohne Fakten.

    So, nun hoffe ich noch, dass du mir das “du” nicht übel nimmst.

    Viele Grüße aus dem deutschen Frankenweinland, Corinna

    1. Danke, dass du mich darauf aufmerksam machst. Man sollte das eigentlich gehört haben, dass ich genau das angenommen habe, was du sagst, vermutlich hat sich das aber nur in meinem Kopf abgespielt, dieser Gedanke.

      Man müsste hoffentlich gehört haben, wie ich darüber rede, dass ich ihn nicht vorverurteile, sondern dass mich das beunruhigt, wenn jemand mit einem Sprühgerät und schwabbelndem Inhalt am Samstagnachmittag an mir vorbeifährt, während ich auf dem Weg zum Imker bin. Und ich habe ihm hoffentlich nichts vorgeworfen, das wäre schlecht.

      Nein, ich hatte keine Gelegenheit, zu fragen, er war zu schnell, und nein, ich würde auch nicht fragen, weil ich vorher 10 Minuten darüber nachdenke, bevor ich wen auf der Straße anquatsche, der bei der Arbeit ist, und dann ist er natürlich schon weg.

      Ich nehme an, dass es völlig OK ist, was er da fährt, und ich denke, dass auch mein Gesprächspartner Aram ähnlich ruhig im Gespräch reagiert hat. Dank deiner Rückmeldung ist das auch noch ein Stück klarer geworden.

  2. Hallo Lothar,

    die Bienengespräche gefallen mir meistens sehr gut, vor allem deine charmante Art gelegentlich kritisch nachzufragen. Der Korrespondentbericht war diesmal leider eher eine Werbesendung.

    Das Marketing von Chris Bloch muss wirklich Oberklasse sein, wenn er es schafft als Imker mit 2 Völkern und 4 Jahren Imkererfahrung eine (optimale) Beute zu entwickeln und diese für fast 1.500 € zu verkaufen.

    Manche Imker wie Bruder Adam oder Gerstung hatten sich ein ganzes Leben mit dem Bien beschäftigt und nichts vernünftiges herausgefunden. Zum Glück gibt es heute richtige Genies und schicke YouTube-Videos.

    Bei diesem Gespräch hätte ich mir etwas mehr Skepsis und kritisches Hinterfragen gewünscht.

    Ich freue mich schon auf die BG037 und vielen Dank für den Podcast!

    Grüße

    Markus

    1. Hallo Markus, danke für deine Rückmeldung. Ich verstehe deine Anmerkung. Meine Annäherung ist in diesem Fall die: ich zwicke die Augen ein bisschen zu, um jedem ein Gespräch zu ermöglichen, die/der in diesem Fall “Korrespondent” ist (Voraussetzung dafür: “ich halte Bienen”), das heißt, auch wenn da manchmal mehr Marketing dabei ist, versuche ich das mal links und rechts zu ignorieren, um einfach zu hören, was es da trotzdem Interessantes gibt. In diesem Fall war es der halbe Radius (Meer), das Klima in einer Beute, das Leben in Dänemark, das Leben mit Dänemark. – Immer haben aber die Hörer recht, in diesem Fall du, wenn sie etwas anmerken. – nächstes mal gibt’s wieder eine andere Annäherung, versprochen.

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